Globi an der Luzerner Fasnacht

Ein fröhliches Abenteuer mit der Chaostroppe Ämme

Globi an der Lozärner Fasnacht – Jede Globi hed es Hobby

Es war ein klirrend kalter, aber sonniger Donnerstagmorgen, als Globi mit einem kräftigen „Huuuuatschi!“ aus dem Schlaf erwachte. Die Sonnenstrahlen pieksten ihn neckisch auf die gelbe Nase, als wollten sie sagen: Aufstehen, Globi – heute wartet ein Abenteuer auf dich!

„Natürlich wartet eins!“, rief Globi fröhlich und sprang mit einem Satz aus dem Bett. Heute begann nämlich die Luzerner Fasnacht – und er war persönlich von der Chaostroppe Ämme eingeladen worden! Mit schwungvollen Bewegungen zog er seine berühmte rot-schwarz karierte Hose an, trank einen Soja-Smoothie, setzte die schwarze Baskenmütze schief auf den Kopf und pfiff vergnügt durch die Stube.

Auf seinem Nachttisch lag der bunte Einladungbrief:

„Motto 2025: Jede Globi hed es Hobby!“

„Ha!“, lachte Globi. „Das passt ja genau zu mir. Denn wenn einer viele Hobbys hat, dann ich!“

Schnell waren Zahnbürste, Notizbuch, Racletteofen, Ersatzkappe und c) Davos im Rucksack verstaut. Dann ging es fröhlich pfeifend zum Bahnhof Gersag.

Schon im Zug herrschte ausgelassene Stimmung. Piraten, Prinzessinnen mit Bart, Maulwürfe, Kasperlis und Taucher drängten sich in den Waggons. Jemand baute ein Hard Rock Café auf, während Kinder mit Astronautenanzügen durch den Gang hüpften.

„Grüezi mitenand!“, rief Globi fröhlich in die Runde.

„Globi!“, riefen mehrere Kinder gleichzeitig.

Der Seetalplatz zog an den Scheiben vorbei und je näher der Zug Luzern kam, desto lauter wurde das Lachen, Trommeln und Jauchzen im Abteil.

Als die Türen am Bahnhof Luzern aufgingen, schwappte ihnen ein Meer aus Konfetti, Musik und dem Duft nach Tee-Zwätschge entgegen.

„Taraa-taraa-bumm-bumm!“, schallte es von überall her.

Auf dem Bahnhofsplatz winkte bereits eine bunte Gruppe Globi zu. Vorneweg stand ein kräftiger Mann. Der musste bestimmt schon viele Bananen gegessen haben.

„Globi! Willkommen!“, rief er.

„Du bist sicher Adi F, der Präsident!“, erkannte Globi. „Und dein Hobby ist Handball!“

AdiF lachte und warf Globi den Ball zu, welchen er passend zu seinem Hobby dabeihatte.
Neben ihm stand Fränzu, die Creative Directorin:in im kraftvollen, vollbusigen Rugby-Kostüm, lasziv mit einer Haarsträhne spielend. „Auf dem Rugby-Feld bin ich hart – an der Fasnacht aber harterer!“, erklärte sie und klopfte Globi kameradschaftlich auf die Schulter, worauf dieser gleich einen Satz nach vorne machte.
Ein Mann (he / him) mit Kletterseil und Karabiner winkte Globi zu: Andreas, Aktuar und leidenschaftlicher Bergsteiger. „Heute besteige ich den Konfetti-Berg“, schmunzelte er.
Leise surrend fuhr ein kleines Elektromobil heran. Kramis, der Kassier, stieg aus. „Natürlich emissionsfrei!“ erklärte er sofort und trank einen Espresso.
Zur Enttäuschung von Globi teilte ihm Adi F mit, dass Chappi es nicht an die Fasnacht schaffte. „Sein neustes Elektronik-Gadget war etwas zu smart. Er kann seine Haustüre nicht mehr öffnen.“

Nun strömten auch die übrigen Mitgliederenden:innen herbei.

Adiba ruderte mit zwei Holzpaddeln durch die Luft. Eggu trug eine ganze Kette von Funkgeräten um den Hals. „Hotel Oscar India Golf Lima Oscar Bravo India“, funkte er Globi an. Dieser rollte nur mit seinen Augen. „Freak…“
Derweil schleppte Tanner Zelt, Schlafsack und Gaskocher heran. „Wenn es zu wild wird – ich bin fürs Campen gerüstet!“ Conny zauberte Lippenstift hervor. „Ein Hauch Kosmetik muss sein – auch für Gugger!“ und Meyer stimmte sofort einen Fan-Gesang an: „Nooooome Lozääärn“. Er wurde aber jäh von rollendem Donner unterbrochen. Flavia’s Rollkoffer war auf extra laut eingestellt. „Reisen ist mein Leben! Ich war schon in mehr Ländern als Globi Federn hat!“ Neben ihr stapfte Lori mit Wanderschuhen und Stock. „Wandern – stundenlang, am liebsten bergauf!“
Ein ganzes Bündel bunter Festivalbändel klimperte an Sam’s Arm. „Ich liebe Festivals – nichts kommt näher an die Fasnacht heran!“
Säsle filmte alles mit ihrem Handy. „Meine Followerenden:innen wollen live dabei sein – Influencerin zu sein ist mehr als ein Hobby. Es ist eine Passion!“

Zwischen zwei Büschen raschelte es: Henri spielte mitten im Fötzeli-Laub. «Im Wald bin ich daheim!“ Worauf Richi sofort zu einer Lehrstunde ansetzte: “Da hie, das esch e mou e Wald gsi. Da steit ke einzige meh.“ Zufall oder nicht, plötzlich wehte ein wohliger Duft von ätherischen Ölen herüber: Kätle verteilte kleine Wellness-Tücher. Sabrina war das aber nicht geheuer. Sie packte lieber ihren Födlitätscher aus.

Wellness war auch das Stichwort für Luki. Wie von einer Kastanie gestochen schreckte er auf. Ihm war eingefallen, dass er ja noch „„„„Arbeiten“““ musste und rannte davon. Mit seinem Feldstecher schaute Marco H hinterher. „Hochhäuser sind meine Leidenschaft – mir entgeht keines!“

Apropos keines entgehen: In diesem Moment kam Mägi um die Ecke und brachte ein Tablar voller Shots mit. Ganz zur Freude von Kusi. In seiner glitzernden Popjacke stand er da und summte leise „Baby Baby Baby oooooh“.

Das interessierte Raba aber alles überhaupt nicht. Er trank lieber mit Sven sowie Sandro ein Smirnoff und sah René dabei zu, wie dieser Fotos von seinem geliebten Jeep Cherokee rumzeigte. Sofort begannen Liv und Ben ganz verschmitzt Motorengeräusche nachzuahmen.

Zuletzt bemerkte Globi noch Sile. Dieser lief konstant um die Gruppe herum und prüfte die am Boden liegenden Heizschläuche. „Standheizungen sind meine Spezialität – niemand soll frieren müssen!“

Selbstverständlich stellten sich dann auch noch die Neuen vor:

Fabian lehnte sportlich an seinem Rennrad. Nico servierte stolz einen Topf voller selbstgemachter Spätzle und aus einem Lautsprecher erklang Ramona’s Balkanmusik.

„Was für eine wunderbare Truppe!“, rief Globi begeistert. „So viele verschiedene Hobbys – und doch ein Herzschlag!“

Das nächste Mal traf Globi die Chaostroppe am Fasnachtsumzug in Emmen.
Trommeln trommelten, Trompeten trompeteten und Konfetti konfettete wie ein Schneesturm durch die Luft.

Adi F prellte seinen Handball im Takt. Fränzu stürmte wie beim Rugby voran. Andreas erklomm jede Treppe wie einen Gipfel. Kätle verteilte Wellness-Duft, Conny frisierte Gugger im Vorbeigehen, Sven schenkte Aperol ein, Sandro röhrte mit seinem Ketten-Töff während Sile genüsslich die Standheizung des Zugfahrzeuges noch eine Stufe wärmer einstellte.

Globi hüpfte von Hobby zu Hobby:

Er ruderte mit Adiba,
funkte mit Eggu über drei Kanäle,
kickte mit Meyer,
wanderte mit Lori symbolisch einen Hügel hinauf,
winkte in Säsles Livestream,
sang schief mit Kusi und bastelte mit Sabrina einen Konfettihut.

Am Abend stellte die Chaostroppe das Chamo auf dem Pausenplatz auf und öffnete die Bar. Globi packte das Mikrofon und verkündete:

„Liebe kleine und grosse Fasnächtler:innen! Heute zeigen wir euch: Jede Globi hed es Hobby – und zusammen wird daraus ein Fest!“

Es wurde gespielt, getanzt, gesungen, gebaut, gefunkt, gewandert, gerudert, gekocht, gefilmt und gejubelt.

Spät in der Nacht sass die ganze Truppe zusammen: Müde, glücklich und voll.

„Ihr habt mir gezeigt, wie vielfältig Menschen sind“, sagte Globi. „Und wie stark man wird, wenn man alles teilt – sogar seine Hobbys.“

Am nächsten Morgen machte sich Globi auf den Heimweg. In seinem Rucksack lagen: eine Gamelle, eine Elektroautoladestation, ein Wellness-Dufttuch, ein Festivalbändel, ein Mini-Funkgerät, ein Promilletest – und ganz viele Erinnerungen. Er schaute aus dem Zugfenster und lächelte. „Jede Globi hed es Hobby… und meines ist das Abenteuer mit Freunden.“

Und damit endete ein weiteres grosses Globi-Abenteuer an der Lozärner Fasnacht.

ENDE

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurden sämtliche Adjektive in der männlichen Form konjugiert.

Programm Fasnacht 2026

Auch dieses Jahr verbreiten wir wieder bei jeder erdenklichen Möglichkeit unseren Chaotismus.

Getreu dem Motto «Fasnacht total» sind wir folgendermassen auffindbar:

Schmudo: Kapellplatz Luzern

Komische Fritig: Dorfguugete Emmen, Obdachlosen Party Emmen

Rüüdige Samschtig: Kapellplatz Luzern

Fasnachts Sonntig: Umzug Emmen anschliessend Fest auf dem Gersagareal

Güdismäntig: Kapellplatz Luzern

Güdiszischtig: Kapellplatz Luzern

Die Chaostroppe und das Geheimnis des Rollkoffer-Hotels

Es war ein verregneter Abend in Emmenbrücke, als sich der Vorstand der berüchtigten Chaostroppe mal wieder auf ein Abenteuer einliess. Die Chaostroppe, das war eine zusammengewürfelte Truppe, die mit ihrem Hang zu ungewöhnlichen Ideen und kreativer Unordnung bereits so manchem Bürger von Emmen Kopfzerbrechen bereitet hatte. Ihr Anführer war Adi F., ein grossgewachsener Mann mit einer Schwäche für spontane Aktionen. Neben ihm standen Fränzu, die mit ihrer schnellen Auffassungsgabe immer eine Lösung fand, Chappi, der Technikspezialist, Andreas, der für seine unerwarteten Ideen bekannt war, und schliesslich Markus, der ruhige Pol in der Gruppe.

Dieses Mal hatte die Truppe von einem geheimnisvollen Hotel in Emmenbrücke gehört. Es war ein Ort, der offiziell als einfache Unterkunft für Geschäftsreisende und Touristen galt. Doch in letzter Zeit kursierten Gerüchte, dass dort merkwürdige Dinge geschahen. Es ging das Gerücht umher, dass es die Betreiber geschafft hatten, das Gebot für eine Brandmeldeanlage auszuhebeln. Besonders auffällig war, dass ausschliesslich Gäste mit Rollkoffern und manchmal mit E-Trottinetts dort eincheckten. Niemand wusste, warum. Es war, als ob das Hotel eine unausgesprochene Regel hatte: Keine Rollkoffer, kein Einlass.

Die Neugier der Chaostroppe war geweckt. Ohne lange zu zögern, buchten sie sich für eine Nacht in dem Hotel ein. Natürlich hatten sie alle Rollkoffer dabei, um nicht direkt aufzufallen. Als sie durch die grossen Glasdrehtüren des Hotels traten, wurden sie von einer strengen, in Grau gekleideten Empfangsdame gemustert. „Ihre Reservierung?“ fragte sie mit kühler Stimme. Adi F. legte grinsend die ausgedruckte Buchungsbestätigung auf den Tresen.

Die Dame nickte nur, ihr Blick blieb jedoch auf den Rollkoffern der Gruppe hängen. „Zimmer 405 und 406. Hier sind Ihre Schlüsselkarten. Das Frühstück ist von sechs bis neun Uhr. Angenehmen Aufenthalt.“

Die Chaostroppe machte sich auf den Weg zum Fahrstuhl. Während die Kabine nach oben surrte, flüsterte Fränzu: „Habt ihr das gesehen? Ihr Blick war total misstrauisch!“

Chappi nickte. „Ja. Und warum gibt es hier nur Gäste mit Rollkoffern? Ich habe niemanden mit einem Rucksack gesehen.“

Als sie ihre Zimmer betraten, fiel ihnen sofort eine weitere Merkwürdigkeit auf: Die Zimmer waren völlig identisch eingerichtet, beinahe steril. Keine persönlichen Gegenstände, keine dekorativen Elemente. Das Einzige, was auffiel, war eine kleine Kofferschiene neben der Tür.

„Wofür ist die?“ fragte Andreas und stellte seinen Rollkoffer probeweise darauf. Ein leises Klicken erklang. Plötzlich surrte eine kleine Klappe an der Wand auf und eine geheimnisvolle Stimme sagte: „Transportfreigabe erteilt.“

„Transport? Wohin?“ Markus runzelte die Stirn.

Doch ehe jemand reagieren konnte, begann der Koffer langsam in die Wand hineingezogen zu werden.

„Hey!“ rief Adi F. und sprang vor, um den Koffer zu schnappen. Doch es war zu spät. Die Wand schloss sich wieder, als ob nichts geschehen wäre.

Die Freunde schauten sich an. „Das ist mehr als nur ein normales Hotel“, murmelte Fränzu. „Ich glaube, wir haben hier etwas Grosses aufgedeckt.“

Ohne zu zögern, begannen sie, das Zimmer nach Hinweisen zu durchsuchen. In einer Ecke lag Stroh am Boden aber niemand, wirklich niemand wusste, warum hier Stroh am Boden lag. Chappi klopfte an die Wände und fand bald heraus, dass sich hinter einer der Wandplatten ein geheimer Gang befand. Mit Mühe schoben sie die Platte zur Seite und stiegen durch den schmalen Durchgang. Er führte in einen düsteren Gang, der scheinbar unter dem Hotel verlief.

Die Luft war kühl und feucht, und das einzige Licht kam von schwach flackernden Neonröhren an der Decke. „Was zur Hölle ist das für ein Ort?“ flüsterte Andreas.

Als sie weitergingen, hörten sie Stimmen. Die Gruppe duckte sich hinter einige Kisten und lauschte. Zwei Männer in schwarzen Anzügen und der Aufschrift „SP“ unterhielten sich in gedämpftem Ton.

„Die Lieferung ist für morgen geplant. Die Koffer werden dann direkt zum Zielort beim Kapellplatz gebracht.“

„Perfekt. Wir dürfen keine Fehler machen. Das Projekt steht auf dem Spiel.“

Die Chaostroppe wechselte erschrockene Blicke. „Lieferung? Zielort? Was genau wird hier transportiert?“ flüsterte Markus.

Fränzu zog ihr Handy hervor und versuchte, ein Foto von den Männern zu machen, doch genau in dem Moment vibrierte es laut. Eine WhatsApp-Nachricht von Luki war eingegangen: „HBSN“ war zu lesen.

Die beiden Männer hielten inne. „Wer ist da?“ rief einer.

„Mist!“ rief Adi F. „Los, weg hier!“

Die Freunde stürmten zurück durch den Gang, doch die Männer hatten bereits die Verfolgung aufgenommen. Gerade als sie wieder in ihrem Zimmer ankamen und die geheime Wand  verschlossen, erklang ein lautes Klopfen an der Tür.

„Hotelpersonal! Bitte öffnen!“

Die Gruppe stand einen Moment lang erstarrt da. Dann flüsterte Fränzu: „Wir müssen hier raus! Jetzt!“

Chappi sprang ans Fenster und schaute hinaus. „HBSN, das ist es! Mechanische Leiter der Feuerwehr Emmen! Wenn sie schnell sind, können wir es schaffen. Ich rufe Sven an!“

Sekunden später fuhr die Feuerwehr Emmen bereits zu. Einer nach dem anderen kletterte die Leiter hinunter, während hinter ihnen die Zimmertür aufbrach. Gerade als sie auf die Strasse sprangen, sahen sie, wie eine dunkle Limousine vor dem Hotel hielt. Männer in Anzügen und noch mehr „SP“-Aufschriften stiegen aus. Sie schienen nach ihnen zu suchen.

„Weg hier!“ rief Adi F. und die Gruppe rannte durch die nassen Strassen von Emmenbrücke. Sie liessen das mysteriöse Hotel hinter sich, doch eine Frage brannte ihnen allen auf der Seele: Was wurde dort wirklich transportiert? Und wer steckte dahinter?

Eines wussten sie sicher: Dieses Rätsel war noch lange nicht gelöst. Und die Chaostroppe war bereit, es herauszufinden.

Noch in derselben Nacht machten sie sich auf den Weg nach Luzern. Versteckt zwischen den Schatten der alten Gebäude beobachteten sie, wie mehrere schwarze Transporter auf dem Kapellplatz parkten. Männer mit Sonnenbrillen und Funkgeräten begannen, Rollkoffer in ein unscheinbares Lagerhaus zu bringen.

„Das ist unsere Chance!“ flüsterte Fränzu. „Wir müssen herausfinden, was in diesen Koffern ist.“

Chappi zog sein X-Phone heraus und schlich sich an einen der Transporter heran. Mit ruhiger Hand knackte er das Schloss einer der Türen und zog vorsichtig einen der Koffer heraus. Adi F. half ihm, den Reissverschluss zu öffnen.

Das, was sie sahen, liess ihnen den Atem stocken: Die Koffer waren randvoll mit gefälschten Wahlzetteln für ein Verbot von Rollkoffern.

„Das ist doch nicht euer Ernst!“ keuchte Andreas. „Jemand will tatsächlich Rollkoffer illegal machen?“

Plötzlich hörten sie ein lautes Rufen. „Hey! Was macht ihr da?!“

Einer der Männer hatte sie entdeckt. Ohne zu zögern, schnappten sie sich den Koffer und rannten los. Während hinter ihnen Schritte und aufgeregte Stimmen immer näherkamen, rief Fränzu: „Wir müssen das der Polizei bringen!“

Gerade als sie eine Kreuzung erreichten, tauchte ein Polizeiwagen auf. „Hilfe! Hier drüben!“ rief Adi F. Für einmal war er erleichtert, René hinter dem Steuer zu erkennen.

Die Beamten sprangen aus dem Wagen, als die Verfolger der Chaostroppe abrupt abbremsten und versuchten, in den Schatten zu verschwinden. „Wir haben Beweise! Diese Leute fälschen Wahlzettel!“ rief Markus und begann in der Nervosität einen Espresso zu trinken, während dem er das Elektro-Polizeiauto aufzuladen begann.

Nach einem kurzen Handgemenge wurden die Männer verhaftet. „Ein Wahlbetrug wegen Rollkoffern? Das wird eine interessante Nacht“, murmelte eine der Polizisten.

Die Chaostroppe grinste sich an. Wieder einmal hatten sie ein Geheimnis gelüftet – und ganz nebenbei eine Verschwörung verhindert. Davon werden Sie in der Schmitte noch lange erzählen.